Spiel und Spaß für die Feuerwehrjugend

Von Freitagnachmittag bis Sonntagvormittag bezogen 17 Jugendliche und ihre Betreuer, darunter auch Kommandant Katzengruber Rudolf, Quartier im Feuerwehrhaus Euratsfeld für den 48 Stunden Tag. In dieser Zeit schlüpften die Jugendlichen in die Rolle der aktiven Einsatzmannschaft. Zahlreiche Ausbildungseinheiten standen am Programm aber vor allem auch viele Spiele und andere Aktivitäten für die Jugendlichen. Nach der Begrüßung und den organisatorischen Arbeiten, Schlafstätten beziehen und vorbereiten des Spindes, ging es gleich über in einen Stationsbetrieb: Löschmittel – Brandlehre und Menschenrettung aus einem PKW. Danach wurde gemeinsam das Abendessen vorbereitet und zahlreiche Spiele im Freien gespielt. Als offizielles Tagesprogrammende stand ein Wissensabgleich zu den Themen Ölsperren und Hebekissen am Plan.

Gemütlich schaute man im Anschluss gemeinsam einen Film bis die unangekündigte Geisterwanderung startete. In kleinen Gruppen gingen die Teilnehmer mit je einem Betreuer eine vorgegebene Route, wobei verschiedene Aufgaben zu bewältigen waren und einige Gruseleffekte vorbereitet waren.

Der Samstag startete bereits zeitig in der Früh mit einer Übung – eine Person war unter einem Frontlader eingeklemmt und musste mittels Hebekissen befreit werden. Diese Aufgabe meisterten die Jungfeuerwehrmänner mit Bravour und hatten sich somit das Frühstück verdient. Anschließend hatten die Burschen bis 09:00 Uhr Freizeit. Der nächste Programmpunkt widmete sich ganz intensiv der Thematik Atemschutz. Nach einem ausführlichen Theorieteile ging es auf die Atemschutzübungsstrecke mit eigens für die Jugendlichen nach gebauten Atemschutzgeräten aus Kanalrohren und Plastikflaschen. Die alten Lungenautomaten wurden so umgebaut dass die Feuerwehrjugendmitglieder ganz normale Umgebungsluft atmeten. Wer sich traute (alle) durfte mit den Übungsgeräten die Hindernisstrecke für die Atemschützler überqueren.

Vor dem Mittagessen wurden von den Jugendlichen noch ein Traktor mit der Seilwinde des Tanklöschfahrzeuges der FF Aigen geborgen.

Nachmittags wurde gemeinsam mit einigen Kameraden aus dem Aktivstand ein Zillenglied gebaut. Außerdem wurde die Gelegenheit genützt sich abzukühlen und im Anschluss am Lagerfeuer mit Knacker zu stärken. Nach dem Einrücken ins Feuerwehrhaus wurde wieder fleißig gespielt bis die nächste Übung am Programm stand.
Diesmal wurden die Mitglieder der Feuerwehrjugend zu einem Austritt von Hydrauliköl in einen Bach gerufen. Professionell wurden mehrere Ölsperren errichtet und das auslaufende Öl aufgefangen.
Die Abendruhe dauerte nicht lange und so hieß es einen brennenden „PKW“ zu löschen und den angrenzenden Wald zu schützen. Eine Personensuche in einem Waldstück und einen Werkstättenbrand arbeiteten die Jugendlichen bis zum Frühstück noch ab.
Nach der Stärkung erfolgte noch gemeinsam die Fahrzeug- und Feuerwehrhausreinigung. Als Belohnung für die gebrachten Leistungen und Ihre Disziplin bekamen die Teilnehmer noch ein Eis, bevor es in den wohlverdienten Feierabend ging.

Fotos

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