Übungen

Einige Mitglieder beschäftigen sich zurzeit nach dem Theorieteil und dem Ausbildungsstop intensiv mit dem praktischen Teil der Zusatzausbildung. Schwerpunkte sind neben dem freien Fahren mit Fahrzeugen von über 3,5t bis max. 5,5t, das Fahren von engen Radien, Parkmanöver, usw. Anfang Oktober werden die Teilnehmer eine Erfolgskontrolle ablegen und mit dem positiven Abschluss erwerben sie die Zusatzberechtigung.

Der Themenschwerpunkt der letzten Montagsschulung lag auf dem Arbeiten mit dem Hydraulischen Rettungsgerät bei Verkehrsunfällen. Nach einem Theorieblock, wobei die Standardregeln, Taktiken und Abläufe bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmter/en Person/en besprochen wurden, wechselten die Teilnehmer zum Praxisteil. Aus einem auf der Seite liegenden Fahrzeug, welches zuvor mit einem LKW kollidiert war galt es, eine Person zu retten. Während dem Abarbeiten der einzelnen Phasen der Menschenrettung wurden immer wieder Alternativen bzw. weitere Möglichkeiten besprochen und die Geräte für die Befreiung von Verunfallten beübt. Zahlreiche Teilnehmer festigten bzw. frischten bei dieser Schulung ihr Wissen in Bezug auf den Schulungsschwerpunkt auf.

Nach der Sommerpause starteten die Mitglieder der Feuerwehr Euratsfeld in das zweite Ausbildungshalbjahr. Augeteilt auf mehrere Fahrzeuge wurde das Einsatzgebiet erkundet und Sprechübungen mit dem Digitalfunk durchgeführt. Nach rund eineinhalb Stunden war die Schulung beendet.

Führungsausbildung 13.Juli 2020

Aufgrund des Ausfalls zahlreicher Schulungen und Übungen im Frühjahr, wegen des Virus COVID-19, wird in der Sommerpause vereinzelt in Kleingruppen weiter geübt. Bei einem Planspiel festigten bzw. schnupperten einige junge Kameraden-innen in die Aufgaben einer Führungsposition im Einsatz. Bei einem fiktiven Unwetterszenario über das Gemeindegebiet, galt es zahlreiche Einsatzstellen abzuarbeiten. Die verschiedenen Führungspositionen arbeiteten die einzelnen Schadensstellen ab und gaben entsprechende Befehle an die fiktiv vorgegebene Mannschaft. Gefordert wurden die Teilnehmer mit immer mehr Einsatzstellen und teilweise drigenden Hilfeleistungen. So galt es geflutete Keller auszupumpen, Sturmschäden abzuarbeiten , Vermurungen zu beseitigen, ein Zeltlager zu räumen, Maßnahmen bei einem überhitzten Ofen …

Das Thema der Montagsschulung am 22.06.2020 war die Kontrolle von einem Teil der Hydranten im Einsatzgebiet. Gleichzeitig wurde die Schulung genützt für Fahrerschulungen mit den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Euratsfeld. Dabei wurden einige Hydranten im Gemeindegebiet von Euratsfeld angefahren und die Durchflussmenge und der Druck gemessen bzw. wurden sämtlice Hydranten gespült. Dies dient unter anderem als Nachweis für eine ausreichende Löschwasserversorgung bei einem Brandeinsatz. Die fehlenden Datensätze wurden in die Unterlagen für die Wasserversorgung bei Brandeinsätze ergänzt. Die Fahrten zu den Hydranten nützten die Mitglieder um den Umgang mit den Einsatzfahrzeugen zu festigen und für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein.

Obwohl es seitens des NÖ Landesfeuerwehrverbandes schon wieder erlaubt wäre, in Zugsstärke zu üben, üben die Mitglieder der Feuerwehr Euratsfeld bis zur Sommerpause weiterhin in kleineren Gruppen. Themen wie der Aufbau und die Organisation eines DEKO-Platzes, das neu angefertigte Rollcontainersystem oder Maschinistenschulungen stehen am abgeänderten Ausbildungsplan. Im Herbst werden die Übungen wieder in gewohnter Stärke und laut Ausbildungsplan stattfinden.

Aufgrund von Lockerungen des NÖ Landesfeuerwehrverbandes ist es den Mitgliedern der Feuerwehren wieder erlaubt, in Gruppenstärke – 10 Personen – unter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben, zu üben. In den nächsten Wochen werden bestimmte Zielgruppen zu den Übungen eingeladen, um in Kleingruppen zu üben. Schnitttechniken mit dem Hydraulischen Rettungsgerät standen bei der gestrigen ersten Schulung am Programm. Zielgruppe waren vorallem junge Mitglieder, um in die Thematik „Arbeiten mit Spreitzer & Schere“ zu schnuppern und die Abläufe bei Einsätzen mit Menschenrettung besser zu verstehen.

Einmal jährlich müssen sich alle aktiven Atemschützler einen Leistungstest für den Erhalt der Einsatzberechtigung unterziehen. Mit vollständiger Einsatzbekleidung und unter Atemschutz müssen die Mitglieder den sogenannten Finnentest, einen Parkour mit Zeitvorgabe, durchlaufen. Dabei erfordert es von den Geräteträgern bei den verschiedenen Aufgaben des Tests körperliche Höchstleistungen. Alle der über 30ig Teilnehmer erreichten ihr Ziel und verlängerten für das nächste Jahr ihre Atemschutztauglichkeit. Herzlichen Dank an die FF Ferschnitz für die Einladung und die zur Verfügungstellung des Platzes für die Abnahme!

Am 10.Februar 2020 stand für die Mannschaft eine geteilte Ausbildung am Programm. Die Führungskräfte besprachen und diskutierten die Aufgaben als Einsatzleiter von Brandsicherheitswachen. Zeitgleich wurde von der Mannschaft eine Fahrerschulung mit den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr abgehalten. Die Mitglieder wurden hierbei auf die einzelnen Fahrzeuge geschult und sammelten Fahrpraxis.

Die erste Montagsschulg im Jahr 2020 stand das neue Mannschaftstransportfahrzeuges, das Rollcontainersystem und der Stapler im Mittelpunkt. Der Auschussverantwortliche für das neu angekaufte Fahrzeug erörterte die wichtigsten technischen Daten, die Bedienung und Handhabung der Einbauten, wie z.B.: Ladebordwand, Sinuswandler 12V-230V und die im Fahrzeug befindlichen Einsatzgeräte. In den nächsten Wochen werden die Mitglieder in mehreren Fahrerschulung auch in der Praxis eingeschult. Weiters wurde auch das angefertigte Rollcontainersystem sowie der Umgang mit dem Stapler im Dienst- und Einsatzbetrieb durchgenommen. Zahlreiche interessierte Mitglieder nahmen an der Schulung teil.

Traditionell stand auch heuer für die Abschlussübung das Thema Feuerwehr Medizinischer Dienst am Ausbildungsplan. In mehreren Stationen wurden die Maßnahmen der Erstversorgung im Feuerwehrdienst gefestigt. Notfallcheck, stabile Seitenlage, Reanimation, Helmabnahme, Schocklagerungen und die Ausrüstung der“ Erste Hilfe Rücksäcke“ waren Teil der Schulung. Bei der Abschlussübung bedankt sich das Kommando für die regelmäßige und zahlreiche Übungsteilnahme im Jahr 2019!

Nur wenige Wochen nach der  Sommerpause, begannen 14 Kameraden/-innen mit der Vorbereitung für die Ausbildungsprüfung Atemschutz in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Vier Trupps mit je vier Mitgliedern bereiteten sich fast täglich und oft mehrmals in der Woche auf die ihnen gestellten Stationen – Ausrüsten im Fahrzeug, Personensuche,Löschangriff über eine Hindernisstrecke und herstellen der Einsatzbereitschaft / Fragen für den Gruppenkommandanten – vor. Das Ziel der Ausbildungsprüfung steht darin, das Ausrüsten und den Einsatz unter Atemschutz zu perfektionieren, um im Ernstfall bestmöglich gewappnet zu sein. Nach den letzten Teilnahmen an den Ausbildungsprüfungen,  hat sich bei vielen Brandeinsätzen  der letzten Jahren …

Die vielzähligen Aufgaben, welche durch die Einsatzkräfte bewältigt werden müssen, erfordern ständige Übungen Aus- und Weiterbildung.  Ende November stand eine ganz besondere Montagsschulung am Programm. Der Ausbildungsverantwortliche bereitete mit der Hilfe des Kommandanten einige Spiele zu unterschiedlichsten Themengebieten vor, um den strafen Ausbildungsplan etwas auf zu lockern. Klar im Vordergrund sollten hier der Spaß und die Kameradschaft stehen und trotzdem sollte ein Lerneffekt für die Teilnehmer dabei sein. Die Mitglieder wurden in zwei gleiche Gruppen aufgeteilt und mussten bei den am Spielplan stehenden Spielen Punkte für ihre Gruppe sammeln. • Jenga mit dem Spreitzer • Gerätekunde hinter verschlossenen Fahrzeugen • …

Aufgrund bisher ungeklärter Ursache erfasste ein PKW einen Motorradfahrer, worauf dieser unter dem Fahrzeug zu liegen kam. Der PKW kolledierte darauf hin mit einem Baum, wobei die beiden Insassen eingeklemmt wurden. Gott sei Dank handelte es sich hierbei nur um eine Übung. Die erst eintreffende Mannschaft sicherte zunächst die Einsatzstelle, während der Einsatzleiter die Lage erkundete. Die verletzten Personen wurden bereits von einem Rot Kreuz Mitglied erstversorgt. Priorität hatte der unter dem Auto liegende Motorradfahrer. Der PKW wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, danach konnte das Fahrzeug rasch mit dem Spreitzer angehoben werden und der Verletzte aus seiner Lage befreit werden. …

Atemschutzübung 11.November 2019

Neben der intensiven Vorbereitung für die Ausbildungsprüfung Atemschutz, nutzten zahlreiche Geräteträger die Chance einer Belastungsübung. Immer zwei Atemschützler mussten unter Nullsicht mit je zwei 10kg Kanister einen Teil der eigenen Atemschutzübungsstrecke durchlaufen. Ebenso absolvierte ein Kamerad noch den jährlichen Finnentest. Ein großes Dankeschön gilt der FF Ferschnitz für das Befüllen der Pressluftflaschen.

Im Zuge des vorbeugenden Brandschutzes, durften wir im Rahmen unserer Montagsschulung das gesamte Objekt des Landhotel Gafringwirt besichtigen. Die Betreiber führten durch das Gebäude und Nebengebäude und wiesen auf wichtige Einbauten/Einrichtungen des vorbeugenden Branschutz hin wie z.B. Fluchtwege, Absperrhahn für Gas, Hauptverteiler für Strom, etc.. Bereits am Nachmittag, wurde gemeinsam mit dem Hubsteiger der Feuerwehr Amstetten die besten Aufstellflächen für Hubrettungsgeräte ermittelt, welche im. Lageplan eingepflegt werden. Die regelmäßigen Begehungen ermöglichen ein schnelles und professionelles Helfen im Ernstfall. Ein herzliches Dankeschön möchten wir an das Landhotel Gafringwirt aussprechen, für die tolle Führung und an die FF Amstetten für die Unterstützung.

Nach mehrwöchiger Vorbereitung absolvierten zwei Kameraden, welche im Sommer von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Einsatzdienst überstellt wurden, das Abschlussmodul Truppmann. Dazu bereiteten sie sich bei mehreren Terminen feuerwehrintern und bei einem zweitägigen Modul in Euratsfeld vor. Ohne Probleme meisterten Sie die theoretische und praktische Erfolgskontrolle. Ebenso besuchten zwei Mitglieder das Modul „Arbeiten in der Einsatzleitung“ und Führerschein C und E zu C. Auch in den nächsten Wochen stehen noch mehrere Modulbesuche für die Mitglieder am Programm, wie z.B.: der Atemschutzgeräteträger und Staplerschein. Bei den Modulen im Bezirk und Abschnitt waren bzw. werden auch einige Kameraden als Lehrbeauftragte und Modulleiter …

Gesamtübung in Aigen 4.Oktober 2019

Zu einer Gesamtübung mit Annahme eines Brandes in einer Maschinenhalle, wurde die Feuerwehr Euratsfeld am Freitag den 4. Oktober 2019 eingeladen, genauso wie die Wehren Ferschnitz, Kornberg-Schlickenreith, Neuhofen/Ybbs und Winklarn. Erschwerend kam dazu, dass die Zufahrt zum Brandobjekt nur beschränkt möglich war.  Bei der Erkundung war die Maschinenhalle bereits stark verraucht. Mehrere Atemschutztrupps führten die Menschenrettung durch und bekämpften den Brand. Parallel dazu wurde das Wohngebäude durch Kühlen geschützt. Ebenso wurde die Wasserversorgung sichergestellt, ein Atemschutzsammelplatz aufgebaut, die Einsatzleitung eingerichtet usw. Bei dieser Übung gab es auch Stationsbetrieb wo die Sachgebiete Schadstoff und Feuerwehrmedizinischer Dienst beübt wurden.  

Durch Schweißarbeiten an einem Traktor kam es in einer Maschinenhalle zu einem Brandausbruch, welcher sich ziemlich rasch auf das Objekt ausbreitete – so lautete die Übungsannahme der Zugsübung vergangenen Montag den 30.September 2019. Nach dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges stellte der Einsatzleiter bei seiner Erkundung fest, dass der Brand sich bereits ausgebreitet hat und noch zwei Personen vermisst werden. Ebenso dass sich in der Halle mehrere Druckbehälter mit Gasen und Flüssigkeiten befinden . Die Mannschaft aus Euratsfeld begann sofort mit der Errichtung einer Löschleitung für den Atemschutztrupp. Unter Atemschutz begaben sich zwei Trupps mit je einer C-Löschleitung und Wärmebildkamera in das …

Eine Wasserdienstübung fand am Montag den 16. September mit einigen Kameraden der FF Euratsfeld bei der Familie Resch am Teich statt. Ziel dieser Übung war es, einen Behelfssteg mit mehreren Zillen zu bauen, wo drei Zillen als Zillenverband befestigt wurden. Zuerst wurde ein Stahlseil mit dem Greifzug über den Teich gespannt, um die drei Zillen mittels Anker zu fixieren. Auf diesen wurden Kanthölzer und Pfosten mit den richtigen Knoten  festgebunden, um eine Behelfsbrücke zu bauen. Der Steg wurde entsprechend gesichert und einem Belastungstest durch die Feuerwehrkameraden unterzogen. Aus zeitlichen Gründen wurde ein Geländer weggelassen, welches im Einsatzfall auf jedenfalle erforderlich …